Di20Dez2011

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Hier findet Ihr einige Hinweise zum richtigen Verhalten

15 Dojo-Regeln

Die Dojo - Ordnung gehört zur Budo-Etikette, da sie die Höflichkeitsformen (rei-gi) der Budoka im Dojo und die traditionellen Umgangsformen (saho) untereinander regelt und damit Maßstäbe setzt für die moralischen und ethischen Werte des Budo. Die Regeln weichen in den einzelnen Budokünsten und Stilrichtungen etwas voneinander ab. Die Inhalte und die Substanz sind jedoch immer die gleichen oder sehr ähnlich.

 

15 Dojo-Regeln

Die Dojo - Ordnung gehört zur Budo-Etikette, da sie die Höflichkeitsformen (rei-gi) der Budoka im Dojo und die traditionellen Umgangsformen (saho) untereinander regelt und damit Maßstäbe setzt für die moralischen und ethischen Werte des Budo. Die Regeln weichen in den einzelnen Budokünsten und Stilrichtungen etwas voneinander ab. Die Inhalte und die Substanz sind jedoch immer die gleichen oder sehr ähnlich.

1. Sei pünktlich im Training!
Pünktlichkeit, d.h. gemeinsamer Trainingsbeginn und auch das gemeinsame Trainingsende, ist die höfliche Voraussetzung für Schüler und Lehrer.

2. Helfe mit beim Mattenaufbau! 
Falls erforderlich und kein eigenes Dojo mit liegenden Tatami vorhanden ist, hat sich jeder Schüler beim Auslegen und Abräumen der Matten zu beteiligen.

3. Sei höflich und rücksichtsvoll!
Beachte die einzelnen Grußformen den Mitschönern und dem Lehrer oder Meister gegenüber. Auf ein lautes "Hallo" oder "Tschüss" sowie auf den männlichen Handschlag kann im Dojo verzichtet werden. Der höher graduierte Budoka nimmt Rücksicht auf den Anfänger oder Schüler.

4. Bewahre Ruhe und Konzentration!
Das Dojo ist ein Ort der inneren Sammlung und des konzentrierten Trainings. Lautes, aufdringliches und ablenkendes Verhalten sind daher nicht gewünscht. Die Ausnahme ist der so genannte Kampfschrei Kiai.

5. Arbeite und denke mit!
Dein Verhalten ist Voraussetzung für ein reibungsloses Training. Sei aufmerksam, hilfsbereit und kameradschaftlich. Beteilige dich intensiv am Training stelle dich als Partner zur Verfügung.

 6. Sei zurückhaltend!
Der Unterricht wird nicht durch ständiges Fragen unterbrochen. ?e und lerne! Durch stillschweigendes und hartes Training wird man zum Meister.

7. Zeige Respekt!
Der Schüler ehrt den Meister und der Meister respektiert den Schüler. Der tiefer Graduierte zeigt Respekt und Hochachtung gegenüber dem höher Graduierten und dem Lehrer. So geht der Weg des Respekts von unten nach oben, von oben nach unten und von deinem zum anderen. Den Anweisungen des Trainers ist Folge zu leisten. Unterschätze deinen Partner oder Gegner nicht. Sei nicht überheblich.

8. Sei sauber!
Beachte die hygienischen Grundvoraussetzungen für ein sportliches Zweikampftraining mit anderen Menschen. Wasche oder dusche dich vor und nach jedem Training. Die Finger- und Fußnägel sollen immer kurz geschnitten sein und ebenso auch die Haare. Falls letzteres nicht möglich ist, müssen die Haare hochgesteckt oder zusammengebunden werden. Die Matten sind nur barfuss zu betreten. Auch der Budogi muss immer sauber sein, d.h. nach jedem zweiten oder dritten Training, je nach Trainingsintensität, ist dieser zu waschen oder zu reinigen. Nach dem Training soll der Judogi zu Hause luftig aufgehängt werden.

9. Achte auf frischem Atem!
Auf das essen und trinken von übel riechenden oder blähenden Speisen oder Getränken (ohne hier Einzelheiten zu nennen) ist grundsätzlich einige Stunden vor Trainingsbeginn zu verzichten. Ebenso auf das Lutschen von Bonbons und auf Kaugummi, um die Verschluckungsgefahr zu vermeiden 

10. Vermeide Verletzungsgefahr!
Schmuck ganz gleich welcher Art, d.h. Fingerringe, Ohrringe, Halsketten und auch die Brille, sollten beim Training abgelegt werden. Auch ein Piercing kann Verletzungen verursachen. Ebenso sollten unüberlegte Übungen oder Kraftakte und Mutproben im Training unterbleiben. Die leichtsinnige oder gewaltvolle Anwendung von Griffen oder Techniken ist zu unterlassen.

11. Verlasse Tatami und Dojo nicht!
Es ist unhöflich gegenüber dem Partner oder Lehrer, die Matte oder das Dojo während des Trainings unaufgefordert oder unentschuldigt zu verlassen. Bei wichtigen Gründen (Toilette, Unwohlsein, Verletzung) ist dem Lehrer vorher Bescheid zu geben. Wenn möglich, setzt man sich im Sei-za oder im Schneidersitz (anza) an den Rand der Matte und schaut interessiert zu. Wenn man mit dem Training wieder beginnen möchte, zeigt man dies durch die kurze Verbeugung im Stand (Ritsu-rei), gegenüber dem Trainer, Lehrer oder Meister an.

12. Sei stark, selbst beherrscht und selbstbewusst!
Zeige Selbstbeherrschung und Selbstdisziplin und lasse es dir nicht anmerken, wenn du müde oder erschöpft bist. Unnötiges Wehklagen oder Schmerzäußerungen sind zu vermeiden. Halte deine Gedanken und deinen Körper immer unter Kontrolle. Wegen einer Kleinigkeit macht man keine Pause und wegen eines stärkeren Partners oder Gegners lehnt man die Konfrontation nicht ab.

13. Verzichte auf unfaire Aktionen!
Vermeide es, beim Training und im Kampf dein Gegenüber durch Beißen, Stoßen, Treten, Kneifen, an den Haaren ziehen, Finger verbiegen, Füße oder Beine verdrehen usw. zu beeinträchtigen und zu schädigen, um Vorteile daraus zu erzielen. Das hast du nicht nötig.

14. Beachte die Anweisungen des Trainers!
Auf die Hinweise und Aufforderungen des Trainers und Meisters ist zu achten. Diese sind zu befolgen.

 15. Sei beständig!
Trainiere regelmäßig, besuche ständig die Trainingsstunden. Nur so können sich deine Partner auf dich verlassen und nur durch Beständigkeit kommst du im Unterricht weiter und wirst zum Meister. Familienangehörige, Gäste oder andere Zuschauer, die sich nicht am Training beteiligen werden gebeten, sich so zu verhalten, dass sie das Training nicht stören.

   

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