Turnverein Miltenberg 1862 e. V.

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Trainingszeiten Badminton

badminton 

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Zeit

Art

Ort

Kontakt

Montag

20:00 bis 22:00 Uhr

Jugendliche / Erwachsene

Realschulturnhalle

Miltenberg Nord

 

Andreas Kaiser

 

Donnerstag

20:00 bis 22:00 Uhr

Jugendliche / Erwachsene

 In den Ferien und an gesetzlichen Feiertagen findet kein Training statt.
Neueinsteiger sind jederzeit Willkommen und können gerne mal beim Training reinschnuppern.

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Geschichte des Badmintongeschichte3geschichte1  

 

Badminton entwickelte sich aus dem antiken Spiel Federball (battledore and shuttlecock), einem Spiel, das von Erwachsenen wie auch von Kindern im antiken Griechenland, China, Japan, Indien und Siam zumindest 2000 Jahre lang gespielt wurde. Auch im Mexiko der Azteken existierten dem heutigen Badminton ähnliche Spiele. Bauern spielten es im mittelalterlichen England und im späten 16. Jahrhundert war es ein beliebtes Kinderspiel. Im Barock wurde das inzwischen unter "Battledore" oder "Jeu de volant" bekannte Spiel eine beliebte Freizeitbeschäftigung des höfischen Adels in vielen europäischen Ländern. Zwei Spieler versuchten mit einfachen Schlägern den Federball so oft wie möglich hin und her zuschlagen, ohne daß er den Boden berührt. Der Rekord unter den Mitgliedern der Somerset-Fanmilie war 2117 Schläge im Jahr 1830 - ein einziger Ballwechsel! Königin Christine von Schweden und Friedrich Wilhelm von Preußen galten bei ihren Zeitgenossen als Meister des Spiels mit dem gefiederten Ball.

Wie sich der gefiederte "Ball" selbst entwickelte ist ein Rätsel. Eine Möglichkeit wäre, daß man einzelne Federn lagerte - vielleicht zum Schreiben oder einem anderen Zweck - indem man sie in einen Kork oder ein ähnliches Material steckte. Dann brauchte es nur noch jemanden der dies warf oder gar nur fallen lies, um die außergewöhnlichen Flugeigenschaften dieses Federgebildes zu entdecken.

Wie sich aus diesem Federball unser Badminton entwickelt hat, ist ebenfalls ungewiß. Aber man weiß, daß Badminton seinen Namen vom "Badminton House", der Residenz des Herzoges von Beauford in Gloucestershire (heute Avon) hat, wo eine neue Art des "Battledore" am Ende der 1850er auftaucht. Isaac Spratt, ein Spielzeughändler aus London, publizierte dazu ein Heft "Badminton Battledore - a new game" im Jahre 1860, aber leider ist kein Exemplar erhalten. Es ist auch bekannt, dass eine sehr fortschrittliche Art des Spieles von den Briten in Indien in den 1860er und 1870er gespielt wurde und dort auch die ersten Regeln verfasst wurden.

Nach den frühen 1870er Jahren wird das Bild der Badmintonentwicklung ein wenig klarer. Die Briten übernahmen in Indien die politische Führung und das Spiel wurde als Vergnügung in Freien sehr populär. Es wurde sogar so beliebt, dass die Kirchenführer dieser Zeit begannen das Spiel als Bedrohung der Sonntagsmesse zu sehen!

Die ersten Regeln wurden in Poona im Jahre 1873 verfasst, aber das Spiel entwickelte sich in Indien mehr als soziale Freizeitbeschäftigung denn als Wettbewerbssport in der Halle. Auch in England war es in den ersten zwei Dekaden mehr gesellschaftliches Gartenspiel. Die rohe aber amüsante Form des Badminton, auch als "Schlagen und Brüllen" bekannt, war die dominante Form in den 70er und 80er Jahren des 19. Jahrhunderts.

Eine frühe Form der Regeln wurde 1883 in einem dünnen Heft mit dem Namen "Lawn Tennis, Croquet, Racquets, etc." veröffentlicht. Eines der "et ceteras" besteht aus zehn Seiten, die dem Badminton gewidmet sind und die der Autor als "Rasentennis gespielt mit Federbällen anstelle von Bällen" bezeichnet.

Ein ernsthafteres Badminton entwickelte sich nach und nach, als viele der indischen Veteranen nach England zurückkehrten und ein Offiziers-Club in Folkestone 1875 gegründet wurde. J.H.E. Hart war einer der Pioniere in Indien und als er nach England zurückkam, spielte er eine wichtige Rolle bei der Erstellung der Regeln. Er überarbeitete die Regeln 1887 und nochmals 1890 unter Mitarbeit vom Bagnel Wild.

Die ersten Clubs der 70er und 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts entstanden hauptsächlich in den Kurorten Südenglands, aber es gab noch viele Hindernisse um zufriedenstellende Wettbewerbe untereinander zu spielen: die Vereine hatten alle ihre eigenen Regeln und es gab Unterschiede in der Courtgröße (z.B. spielte Ealing auf einem Platz etwa eineinhalb mal so groß wie ein heutiger Platz!). Einzelspiele wurden als egoistisch eingestuft und nicht alle Vereine spielten Doppel - einige spielten "Trebles" und "Quadruples".

Um einem Teil der Widersprüchlichkeiten auszuräumen, wurde ein Treffen in Southsea in Hampshire 1893 organisiert und die "Badminton Association" wurde von den Vertretern von 14 Vereinen gegründet, die gemeinsamen Regeln zustimmten. Badminton wurde flügge und es wurde Zeit für unser heutiges Badminton.

 

Teil 2: Badminton wird erwachsen - einige Schnappschüsse aus der Zeit ...

Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts stieg die Zahl der Vereine im Vereinigten Königreich um mehr als das Zehnfache: die Zeit Edwards war eine glückliche Zeit für Badminton.

In der Mitte der 20er schlug das organisierte Badminton Wurzeln in Nordeuropa, Nordamerika und im Osten. Aber es war Dänemark und Kanada, wo das Spiel seine größten Fortschritte machte. Die Dänen machten es zu ihrem nationalen Wintersport.

Um 1935 begann Badminton in den USA erstmals große Menschenmassen zu begeistern. 1937 wurden die ersten "US National Championships" abgehalten.geschichte2

Die IBF (International Badminton Federation) wurde im Juli 1934 von den Nationen England, Wales, Irland, Schottland, Dänemark, Holland, Kanada, Neuseeland und Frankreich gegründet. Indien wurde 1936 der IBF angegliedert.

In den frühen 30ern wurde Badminton - gespielt hauptsächlich im Freien - in Malaysia sehr populär und die "Malay Badminton Association" 1934 gegründet.

1937 fand Devlin, daß die australischen Badmintonspieler zwar ein großartiges taktisches Können hatten, aber nur eine begrenzte Schlagtechnik. Er meinte, daß dies von der Rasentennis-Erfahrung vieler Spieler kam.

1949 wurde der erste "World (Thomas) Cup" für Männerteams gespielt. Die Malaien schlugen Dänemark mit 8:1. Dies war das letzte Mal bevor Indonesien die dominierende Mannschaft wurde.

geschichte4Mitte der 50er begann der Wettbewerb von Damenteams mit der Einführung des Uber Cup. Die USA gewannen den ersten Uber Cup in der Saison 1956/57 mit einem 6:1 Erfolg über Dänemark 6-1. Noch zwei Mal gewannen die USA den Uber Cup bevor sie 1966 gegen Japan verloren. In Folge der nächsten fünf Mal gewann Japan vier und Indonesien einen Uber Cup.

Bei einer Tour nach Dänemark gewannen die Chinesen gegen Dänemark 1965 und besiegten 1974 bei den Asienspielen in Teheran Indonesien.geschichte5

Ein Meilenstein für Badminton war 1979 das erste offene und gänzlich professionielle Turnier in der Albert Hall in London.

1992 wurde Badminton ein olympischer Sport bei den XXV. Olympischen Spielen in Barcelona. Die Entscheidung wurde 1985 getroffen als die IBF mit ihren damals 114 Mitgliedern als weltweite Vertretung anerkannt wurde. Die Athleten spielten Damen- und Herreneinzel, sowie Damen- und Herrendoppel. Das Mixed wird bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta ebenfalls olympisch.

Die Premiere bei Olympia wurde zum Fest für Indonesien, das fünf Medaillen gewann. Malaysia gewann eine Medaille. Keines dieser Länder hat zuvor je eine Medaille bei Olympischen Spielen gewonnen.

 

Aus dem Buch "The Badminton Story" von Bernard Adams.
Ursprüngliche Webseite von Dr. David Rowland (e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
Übersetzung von Gernot Egger (e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
Überarbeitet von Florian Erhard.

 

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Geschichte der Badminton Abteilung

 Die Abteilung Badminton gibt es seit ca. 1990. Die Abteilung wurde als Teil des Turnvereins gegründet.

Zu Beginn wurde in der Gymnasium Turnhalle 2 mal die Woche trainiert. Dafür waren nur 2 Spielfelder vorhanden. Nachdem in der Realschulturnhalle ca. 1992 9 Doppelfelder und 3 Einzelfelder eingezeichnet wurden, die aber zum Teil nur die Eckmarkierungen hatten, fand das Training dort statt. Damals waren ca. 40 aktive Leute dabei.

Die Badmintonabteilung konnte 1995/96 die erste Mannschaft melden, die nur in gemischter Variante (Frauen und Männer) möglich ist. Nach 3 Spielrunden konnte sogar ein Aufstieg in die nächst höhere Klasse erreicht werden, was 1997/98 für 2 Saison Bestand hatte. In der Saison 1996/1997 konnten sogar 2 Mannschaften gemeldet werden. 1999/2000 und 2000/2001 war allerdings nur noch ein Spielbetrieb in der untersten Klasse möglich mit einer aktiven Mannschaft möglich. Nun konnte bis zur Saison 2004/2005, aus Mangel an ausreichenden Spieler/innen, kein Mannschaftsspiel stattfinden. Dafür wurde der Aufstieg nach der Saison 2004/2005 in die nächste Klasse sofort geschafft, um anschließend nach 1 weiteren Jahr wieder in die unterste Klasse zurück zu fallen. Nun waren für 2 Jahre bis zur Saison 2007/2008 noch die Ligaspiele möglich. Nach dieser Saison war der Aufstieg zwar sicher, aber aus Mangel an Spieler/innen musste die Mannschaft wieder abgemeldet werden. Seit dieser Zeit gab und gibt es aktuell keine Mannschaft: Es gibt einige Spieler, die bei anderen Mannschaften mitspielen und sind z.B. in Baden Württemberg aktiv.


Wenn die nähere Informationen zu denn Mannschaften sehen wollt, schaut im Register Mannschaft Badminton rein.

Als Randsportart war und ist Badminton damals wie heute eher eine unbekannte Sportart. Obwohl der Sport für Jung und Alt - Frauen und Männer möglich ist und von vielen als Federball in der Freizeit im Sommer gespielt wird, ist Badminton doch etwas mehr. Es verlangt Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Kampfgeist. Man kann sich im Einzel, wie iauch m Doppel oder im Mixed miteinander messen.

Die Abteilung führte 1993 das 1. Badminton Turnier durch, dass in den Folgejahren schnell zu einer der größten Badminton Turniere am Untermain wurde. Zum 10 Jährigen Jubiläum wurde eine Tombola veranstaltet, die sehr erfolgreich war. In diesem Jahr findet das 19. Turnier in Folge statt und es wird wieder um die besten Plätze gekämpft werden. Für die besten 4 winken immer Sachpreise bzw. Urkunden. Am bayerischen Untermain zählt unser Turnier zu den bekanntesten und auch zu den größten, welches von vielen Spielern aus Nah und Fern besucht und gelobt wird. Die Teilnehmer mit den weitesten Anreisen kommen aus dem Bereich München. Unser Turnier war auch Vorbild für andere.

In der Abteilung sind ca. 55 Mitglieder gemeldet, von denen zwischen 6 und 20 aktive Personen am wöchentlichen Spiel teilnehmen.
Das Training findet zur Zeit 2 mal die Woche statt. Am Montag und Donnerstag zwischen 20.00 und 22.00 Uhr in der Realschulturnhalle in Miltenberg.

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 Badminton - Regeln

So wird bei der Rallypoint - Zählweise gezählt
Die IBF hat die Zählweise am 6. Mai 2006 als für Badminton gültig erklärt. Sie tritt für das Verbandsgebiet des DBV zum 1. August 2006 in Kraft.

Fassung vom 1. Juli 2006

Hier die wichtigsten Neuerungen in einfacher Form.
Punkterwerb: Bei der Rallypoint-Zählweise wird für jeden Ballwechsel („Rally“) ein Punkt vergeben.
Aufschlagrecht: Als Aufschläger erhält man beim Gewinn des Ballwechsels einen Punkt, als Rückschläger einen Punkt und das Aufschlagrecht für den nächsten Ballwechsel. Es schlägt also stets die Seite auf, die den vorhergegangenen Ballwechsel gewonnen hat.
Stellung im Einzel (wie bisher bei der traditionellen Zählweise): Bei geradem eigenen Punktestand erfolgt Aufschlag von rechts, bei ungeradem von links. Das erste Aufschlagrecht wird ausgelost.
Satzende: Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte pro Satz, wobei am Satzende ein Vorsprung von mindestens zwei Punkten erreicht sein muss. Dies gilt für alle Disziplinen, also auch für Dameneinzel. Da bei 21:20 kein Zweipunktevorsprung besteht, wird solange weiter gespielt, bis eine Partei zwei Punkte Vorsprung hat 
- maximal allerdings bis 30 Punkte.
- Bei 29 - beide führt der nächste Punkt zum Satzgewinn.
Knappstes Satzergebnis ist also 30:29.
Seitenwechsel dritter Satz: In einem dritten Satz sind beim erstmaligen Erreichen des Punktestandes 11 die Spielfeldseiten zu wechseln.
Pausenregelung: Erreicht in einem Satz die führende Partei 11 Punkte, so gibt es eine Pause von maximal einer Minute. Zwischen zwei Sätzen (erstem zu zweiten, bzw. zweitem zu dritten) gibt es eine Pause von jeweils maximal zwei Minuten. In allen diesen Pausen darf das Spielfeld und die Umgebung des Spielfeldes verlassen werden. Damit die Pause nicht regelwidrig ausgedehnt wird, muss der Spieler allerdings bis spätestens 20 Sekunden vor dem Weiterspielen wieder auf dem Feld sein. (Regel 16.2 und 16.5.2.)
Die 5-Minuten-Pause vor dem dritten Satz gehört der Vergangenheit an.
Coachen: In den in 6. genannten Pausen darf wie bisher gecoacht werden. Zusätzlich darf unter bestimmten Bedingungen zwischen den Ballwechseln gecoacht werden. Siehe dazu unten die „Richtlinien für das Coachen“ des DBV-Schiedsrichterausschusses.

 

Regelungen für die Aufschlagsituation in den Doppeldisziplinen
Dringende Empfehlung: Da die Rallypoint-Zählweise vor allem im Doppel ungewohnt ist, wird dringend empfohlen, laut mitzuzählen. Das könnte im ersten Satz jene Partei machen, die das erste Aufschlagrecht hat, im zweiten die andere.

 

(1) Grundlage für die Reihenfolge der Aufschlagenden ist der „Viererzyklus“: Das Aufschlagrecht wechselt während eines Satzes in folgender Reihenfolge zwischen den Spielern
- Erster Aufschläger bei null beide (beginnt im rechten Aufschlagfeld)
- Partner des ersten Rückschlägers
- Partner des ersten Aufschlägers
- Erster Rückschläger
- Erster Aufschläger usw.
Regel 11.4. Im nächsten Satz darf die Reihenfolge verändert werden.
Achtung: Diese Reihenfolge müssen sich die Spieler unbedingt merken, sie bleibt während des ganzen Satzes unverändert.
Punktgewinn Aufschläger: Gewinnt die aufschlagende Partei den Ballwechsel, so schlägt der Aufschläger weiter auf. Er wechselt in das andere Aufschlagfeld und schlägt auf den Partner des ersten Rückschlägers auf.
Bei mehreren Punktgewinnen wechselt er also immer - wie bei der traditionellen Zählweise - zwischen dem rechten und linken Aufschlagfeld (Regel 11.3.1). 
Achtung: Der Punktgewinn nach eigenem Aufschlag ist die einzige Situation, nach der es zum Positionswechsel der Partner kommt (Regel 11.1.5.). Punktgewinn Rückschläger:
(3.1) a) Gewinnt die rückschlagende Partei den Ballwechsel, so erhält sie Punkt und Aufschlagrecht.
b) Die Positionen werden weder auf der Verliererseite noch auf der Gewinnerseite gewechselt. 
Achtung: Punkt b) ist gewöhnungsbedürftig.
(3.2) Aufschläger: Wer aufzuschlagen hat, ergibt sich aus dem Viererzyklus.
(3.3.) Aufschlagfeld: Das Aufschlagfeld aus dem nach Aufschlagwechsel aufgeschlagen wird, ergibt sich aus dem Spielstand. Bei eigenem geraden Punktestand ist aus dem rechten Aufschlagfeld aufzuschlagen, bei eigenem ungeraden aus dem linken.
Hinweis zum Merken: Wer dran ist mit dem Aufschlag, fragt nach dem eigenen Punktestand und müsste dann in jenem Aufschlagfeld landen, in dem er bei der letzten Aufschlagannahme gestanden hat.
Achtung: Die aus der traditionellen Zählweise vertrauten Positionierung, wer bei null beide rechts stand, steht bei eigenem geradem Punktestand rechts, gibt es nicht mehr. Es gibt auch keinen „zweiten Aufschlag“ mehr.
Falsche Stellung: Sollten die Spieler merken, dass es zu einem Positionsfehler gekommen ist, ist dieser zu korrigieren. Konsequenzen in Hinblick auf Punktestand oder Aufschlagrecht gibt es nicht (Regel 12.2).
Rekonstruktion der Positionen im Doppel bei Orientierungslosigkeit
Sollte einmal das große Chaos auf dem Feld ausgebrochen sein und niemand weiß mehr, wer wo zuletzt gestanden hat, sind mit wenigen Überlegungen die Stellungen zu rekonstruieren.

Drei Basisinformationen sind allerdings notwendig:

 An einer Stelle muss die Reihenfolge im Viererzyklus bekannt sein. (Dann sind auch die anderen klar.)
 Der Spielstand muss bekannt sein. (Notfalls nimmt man den zuletzt laut gezählten.)
 Man muss sich einig sein, wer den letzten Ballwechsel gewonnen hat. (Notfalls Wiederholung.)
Neuorientierung von der rückschlagenden Partei aus
Trotz aller möglicherweise vorgefallenen Turbulenzen hat sie definitiv keinen Punkt gewonnen, d.h., sie muss sich erinnern, wer von beiden der letzte Aufschläger war. (Bei gerader Punktezahl hat er zuletzt aus dem rechten Aufschlagfeld aufgeschlagen und muss dort immer noch stehen.)

Aufgrund des Viererzyklus ergibt sich dann, wer von den gegnerischen Spielern das Aufschlagrecht von ihm übernommen hat und immer noch hat.
Das Aufschlagfeld, aus dem dieser Spieler aufzuschlagen hat, ergibt sich aus dem gegnerischen Punktestand (bei gerade von rechts).
Neuorientierung von der aufschlagenden Partei aus
Wenn der letzte Ballwechsel gewonnen wurde ist klar, wer weiterhin aufschlägt. Welcher der beiden Spieler der Aufschläger war, daran sollten sich die Spieler auch nach heftigsten Turbulenzen erinnern.

Das Aufschlagfeld ergibt sich aus dem eigenen Punktestand (rechts bei gerade).
 Aufgrund des Viererzyklus ergibt sich, wer der vorhergehende Aufschläger war.
 Der (unveränderte) Punktestand der Rückschläger zeigt an, aus welchem Aufschlagfeld er zuletzt aufgeschlagen hat (rechts bei gerade) und damit immer noch zu stehen hat.
Wer von der rückschlagenden Partei den Aufschlag anzunehmen hat, ergibt sich aus der Position des Aufschlägers.
Oben gibt es eine Grafik als Download, die die Aufschlagfolge im Doppel veranschaulicht.

Richtlinien für das Coachen im Spielbetrieb des DBV und seiner Landesverbände
Coachen in den Pausen
In der Ein-Minuten-Pause bei 11 in den Sätzen und in den Zwei-Minuten Pausen zwischen den Sätzen ist das Coachen wie bisher erlaubt.

Coachen zwischen den Ballwechseln
Die Regel 16.5.1 besagt darüber hinaus, dass nicht nur - wie bisher - in den Ein- bzw. Zwei-Minuten-Pausen gecoacht werden darf, sondern auch zwischen den Ballwechseln, also wenn der Ball nicht im Spiel ist. Dies ist allerdings an gewisse Bedingungen geknüpft. 
Die Ausführungsbestimmungen dieser Bedingungen sind vom DBV-Referat für Schiedsrichterwesen für den Spielbetrieb aller Klasse in DBV und seinen Landesverbänden wie folgt festgelegt:

Das Coachen darf nur von einem Coach erfolgen, der auf der Seite seines Spielers hinter dem Spielfeld auf einem eigens für ihn bereitgestellten Stuhl sitzt. Mit dem Seitenwechsel des Spielers hat er ebenfalls die Seite zu wechseln. 
Das Hineinrufen von Anweisungen von Bank, Tribüne oder aus dem Hallenraum usw. und das Geben von Ratschlägen durch Personen, die nicht die Coach-Rolle einnehmen, ist nicht erlaubt.
Das Coachen beschränkt sich auf Anweisungen, die der Coach von seinem Stuhl aus an den Spieler gibt. Sie sind in gemäßigter Form auszuführen. 
Während der Ballwechsel darf keinesfalls gecoacht werden. 
Ein Coach darf jeweils nur ein Spiel gleichzeitig coachen. Ein Wechsel des betreuten Feldes während eines Wettkampfes ist allerdings erlaubt. Voraussetzung dabei ist, dass die gegnerischen Spieler dadurch nicht gestört werden.
6. Damit das Coachingrecht ausgeübt werden kann, haben die Heimvereine die Verpflichtung, Stühle bereit zu stellen. Dies gilt ebenso für Turnierausrichter.

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